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Nierenszintigraphie

Bild: das Nierenszintigramm zeigt eine Abflussverzögerung der rechten Niere

Bild: das Nierenszintigramm zeigt einen unauffälligen Befund.

Die Nierenszintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung, mit der sich krankhafte Veränderungen der Niere nachweisen lassen. Dazu wird Ihnen eine geringe Menge einer schwach radioaktiven Substanz verabreicht. Das Arzneimittel reichert sich in den Nieren an und sendet Strahlen aus. Entsprechend dem Funktionszustand der Nieren wird die Substanz über die Harnleiter in die Blase  ausgeschieden. Dieser Vorgang wird kontinuierlich von einer Gamma-Kamera in Bildern (Szintigramme) aufgenommen.

Die Untersuchung erlaubt Rückschlüsse auf Durchblutung, Funktion und Harnabfluss beider Nieren. Sie kann notwendig werden bei ungeklärtem Bluthochdruck, bei Verdacht auf Harnstau (z.B. Nierenstein), bei angeborenen Harnabflussstörungen, bei Tumoren und bei eingeschränkter Nierenfunktion sowie zur Kontrolle nach einer Nierentransplantation.

 

Untersuchungsablauf

Zunächst wird Ihnen eine geringe Menge einer schwach radioaktiven Substanz injiziert. Diese Substanz  reichert sich wenig später in den Nieren an.

Die verwendeten Substanzen werden sehr gut vertragen, allergische Reaktionen sind nicht bekannt. Die Strahlenbelastung ist gering und schnell wieder abgebaut.

Anschließend werden mit einer Gamma-Kamera Bilder von der Niere aufgezeichnet. Dies dauert rund dreißig bis fünfundvierzig Minuten. Während der Untersuchung wird Ihnen Blut abgenommen und eventuell ein harntreibendes Mittel gespritzt.

Die Untersuchung dauert insgesamt etwa eine Stunde.

 

Vorbereitung und danach

Bitte trinken Sie kurz vor der Untersuchung viel, mindestens einen halben bis einen Liter Wasser.

Sie brauchen nicht nüchtern sein.

Soll ein erhöhter Blutdruck abgeklärt werden, müssen bestimmte Medikamente gegebenenfalls abgesetzt werden. Ob das der Fall ist, besprechen wir im Einzelfall mit Ihnen oder dem zuweisenden Arzt.

Das Untersuchungsergebnis werden wir schnellstmöglich an Ihren behandelnden Arzt übermitteln. Dieser wird Sie dann zur Besprechung des Ergebnisses und einer eventuellen Therapie kontaktieren. Falls Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an!